Autoren von "Menschenrechte - Globale Dimensionen eines universellen Anspruchs"
Menschenrechte – Globale Dimensionen eines universellen Anspruchs
Nicole Janz/Thomas Risse (Hrsg.)
Nomos Verlag, Baden-Baden, 2007
188 Seiten, ISBN 3-8329-2279-2
Die Autoren und Herausgeber
Heiner Bielefeldt, Promotion und Habilitation im Fach Philosophie, ist seit 2003 Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin. Er hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zum Thema Menschenrechte verfasst, darunter: Philosophie der Menschenrechte (1998), Muslime im säkularen Rechtsstaat (2003) und Menschenrechte in der Einwanderungsgesellschaft (2007).
Dr. Klaus Buchenau ist Historiker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa- Institut der Freien Universität Berlin, wo er am Fachbereich Geschichtswissenschaften promoviert hat. Er arbeitet derzeit in den Bereichen Geschichte Jugoslawiens, Religionsgeschichte, Migration und kollektive Identitäten. Besonderen Fokus legt er in seiner Forschung auf serbisch-orthodoxes Antiwestlertum im 20. Jahrhundert; insbesondere behandelt er Denkstrukturen, intraorthodoxe Ideentransfers, soziale Bedingungen und politische Auswirkungen.
Dr. Jona Aravind Dohrmann ist Wissenschaftler, Rechtsanwalt und Menschenrechtsaktivist. Er promovierte fachübergreifend am Südasieninstitut in Heidelberg und konzentriert sich in seiner Forschung auf Menschenrechte, Entwicklungsarbeit und Nachhaltigkeit in Indien. Er ist Mitbegründer des Vereins Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. und arbeitet seit 2004 als Entwicklungshelfer im Auftrag des Evangelischen Entwicklungsdienstes (Bonn) im Dorf- und Slumprojekt des Ecumenical Sangam in Nagpur.
Dr. phil. habil. Wolfgang S. Heinz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte und Privatdozent für Politische Wissenschaft an der Freien Universität Berlin. In seinen Publikationen hat er vor allem zu Fragen der Menschenrechte und Demokratie in Lateinamerika, zu Menschenrechten in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik, sowie zu internationaler Terrorismusbekämpfung und Menschenrechten gearbeitet. Seit 2005 ist er Mitglied des Europarat- Ausschusses zur Verhütung der Folter (CPT).
Nicole Janz, M.A., hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Freien Universität Berlin und der Columbia University in New York studiert. Ihre Schwerpunkte sind Menschenrechte, humanitäre Interventionen, US-Außenpolitik und internationale Beziehungen. Sie arbeitet als Redakteurin in Berlin.
Gudrun Krämer hat den Lehrstuhl für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin inne, den sie 1996 nach ihrer Professur an der Universität Bonn übernommen hat. Sie lehrt und forscht zu den Gebieten: Geschichte, Politik und Gesellschaft des Vorderen Orients, islamische Bewegungen und islamische politische Theorie, insbesondere Menschenrechte und Demokratie. Sie ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und beschäftigte sich 2004-2005 als Fellow am Max-Weber-Kolleg in Erfurt mit religiöser Autorität und Gerechtigkeit im Islam.
Dr. Thomas Risse ist Direktor des Center for Transatlantic Foreign and Security Policy am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Davor hatte er Professuren in Konstanz und Florenz inne, und hat als Visiting Fellow in zahlreichen Universitäten der USA (u.a. Yale University, Cornell University) gelehrt und geforscht. Seine Schwerpunkte liegen auf internationalen Beziehungen, vergleichender Außenpolitik, Normen und Identität in internationaler Politik sowie auf europäischer Integration und Menschenrechten.
Dorothea E. Schulz, PhD, ist Assistant Professor am Department of Religious Studies der Indiana University. Sie erhielt ihren PhD an der Yale University und arbeitete danach am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin. Sie forscht zu den Bereichen Islam in Afrika, Gender, Populärkultur, Anthropologie der Medien und des Staates. Ihr regionaler Schwerpunkt ist Westafrika, insbesondere Mali. Ihre Habilitationsschrift und daran anschließenden Publikationen behandeln muslimische Erneuerungsbewegungen in Afrika, die sich im Zusammenspiel mit neuen transnationalen, institutionellen und medialen Vernetzungen herausbilden.
Dr. Reetta Toivanen ist Senior Researcher am Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie auch promoviert hat. Sie forscht zu den Themen Minderheitenkulturen, internationale Minderheitenrechte, Menschenrechte, Migration, Gender und Antidiskriminierung. Seit Ende 2003 führt sie das interdisziplinäre Projekt Teaching Human Rights in Europe an der Humboldt-Universität durch und ist gleichzeitig Senior Research Fellow am Institute for Human Rights, Åbo Akademi University in Finland.
Dr. Junhua Zhang ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Chinese and East Asian Politics an der Freien Universität Berlin. Nach seinem Studium der Deutschen Literatur in Shanghai promovierte er am Fachbereich Philosophie der J. W. Goethe- Universität in Frankfurt am Main. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit politischer Theorie (Legitimität, Nationalismus), politischer Kultur, e-government, dem EU-China-Verhältnis sowie chinesischer Kultur.